Die Aufgabe und Tätigkeit eines Datenschutzbeauftragten wird in Deutschland in § 4f und § 4g des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie den entsprechenden landesrechtlichen Vorschriften geregelt. Demnach sind alle nicht-öffentlichen Stellen verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn 10 oder mehr Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind.

Anforderungsprofil Datenschutzbeauftragter

Folgende Voraussetzungen muss ein Datenschutzbeauftragter (DSB) erfüllen:

  • Es muss eine Person mit juristischem und technischem Sachverstand sein, die keine leitende Funktion hat
  • Der DSB muss die Vorschriften der Datenschutzgesetze des Bundes und der Länder und alle anderen, den Datenschutz betreffenden Rechtsvorschriften kennen und anwenden können
  • Er muss über Kenntnisse betrieblicher Organisationsformen verfügen und Computerexperte sein
  • Er sollte über Organisationstalent, didaktische Fähigkeiten und psychologisches Einfühlungsvermögen verfügen
  • Weiterhin sollte der DSB in der Lage sein mit Konflikten um seine Position, Funktion und Aufgabe in angemessener Art und Weise umgehen zu können.

Demnach sind die Anforderungen an den Datenschutzbeauftragten sehr umfangreich. Sie beinhalten rechtliche, organisatorische, pädagogische, didaktische und kommunikative Fähigkeiten, sowie technisches Verständnis bezogen auf die IT-Infrastruktur.

Vorteile des externen Datenschutzbeauftragten:

Keine hohen Ausbildungskosten
Kein Kündigungsschutz von einem Jahr
Immer auf dem aktuellen Stand
Imagevorteil gegenüber Wettbewerbern

Aktualisiert (Donnerstag, den 18. November 2010 um 22:46 Uhr)